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Gemeindeverwaltung

  • Innere Weid 1
  • 4629 Fulenbach (SO)
  • Telefon: 062 917 10 10 / 11

Öffnungszeiten

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Aktuelle Informationen zur Trinkwasserqualität

In der Tagesschau vom 18. Juli 2019 wurde ein Beitrag zur Trinkwasserqualität bzw. zu überschrittenen Chlorothalonil-Messwerten in der gesamten Schweiz ausgestrahlt. Dem nicht ganz wahrheitsgetreuen Bericht war zu entnehmen, dass offenbar auch die Gemeinde Fulenbach von nicht eingehalteten Chlorothalonil-Messwerten betroffen ist. Die dem Bericht zugrunde liegenden Messwerte stammen von der Regionalen Wasserversorgung Gäu. Dieses Trinkwasser wird in Fulenbach nur zum spülen der Trinkwasserleitungen verwendet. Aktuelle Messungen im Netz der Wasserversorgung Wolfwil-Fulenbach sind in Bearbeitung. Sobald entsprechende Messwerte vorliegen, werden wir die Fulenbacher Dorfbevölkerung selbstverständlich wieder informieren.

NAQUA - die Nationale Grundwasserbeobachtung - die Messung vom 21.05.2019 und "Chlorothalonil"

Die Eidgenossenschaft beobachtet jährlich landesweit die Quantität und Qualität des Grundwassers mit einem Netz von Messstellen – dazu gehört auch das Neufeld. Erfasst werden nicht nur die (bisher) für uns massgebenden Parameter für die Trinkwasserqualität, sondern auch mehr als 300 verschiedene Pflanzenschutzmittel und deren Abbauprodukte. Die Messergebnisse liegen uns nicht vor; wir werden nur bei Überschreitung von Höchstwerten informiert.

Dies war bisher noch nie der Fall. Aber in der NAQUA-Messung vom 21.05.2019 ist ein neuer
Parameter – die Chlorothalonil-Sulfonsäure – erstmals gemessen worden. Es handelt sich
dabei um ein Abbauprodukt des Pflanzenschutzmittels Chlorothalonil, das bereits in anderen
Landesteilen festgestellt wurde (Beitrag SRF https://www.srf.ch/news/schweiz/verbot-kommtim-herbst-krebserregendes-pestizid-im-schweizer-trinkwasser ). Leider ist diese Verunreinigung auch bei uns festgestellt worden - nicht weiter verwunderlich bei einer Lage im landwirtschaftlich intensiv genutzten Gebiet.

Chlorothalonil ist ein Pflanzenschutzmittel, das seit den 70-er Jahren zugelassen ist. Es ist
nicht auf der Verbotsliste für die Schutzzonen. Erst heute verfügt man über neue Erkenntnisse zu den möglicherweise gesundheitsgefährdenden Auswirkungen der Abbauprodukte im
Trinkwasser. Deshalb wurde neu ein Höchstwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter festgelegt. Ein
generelles Verbot für dieses Pflanzenschutzmittel ist bei der Eidgenossenschaft in Vorbereitung.


Abbauprodukte von Pflanzenschutzmittel in unserem Grundwasser – Messergebnis und Verfügung des Kantons vom 17.07.2019
Bei einem Höchstwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter ergab die NAQUA-Messung 0,28 und
die sofort erfolgten Nachmessungen Werte von 0,25 und 0,34. Die Messunsicherheit ist 30%.
Bei Überschreitungen von Höchstwerten erlässt der Kanton eine Verfügung mit den zu treffenden Massnahmen. Wir müssen die Messungen risikobasiert weiterführen und dem Kanton bis Ende Oktober unsere Massnahmen zur Problemlösung vorstellen. Die Konsumenten müssen sofort über die Belastung des Trinkwassers informiert werden.

Die Regionale Wasserversorgung Gäu hält fest:

- es ist keine akute Verschmutzung des Trinkwassers aus einem unfallmässigen, fahrlässigen oder verbotenem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln
- die erst neu festgestellte, mögliche Gefährdung durch die Belastung des Trinkwassers
mit Abbauprodukten von Pflanzenschutzmitteln besteht in dieser Form seit Jahrzehnten,
ohne dass bisher nachteilige Folgen bekannt sind
- Massnahmen zum Abbau der Belastung werden sicher landesweit gesucht und wir werden nicht zögern, diese umzusetzen


Dokument Information der Reg. Wasserversorgung Gäu vom 19. Juli 2019 (pdf, 1766.2 kB)


Datum der Neuigkeit 19. Juli 2019