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Gemeindeverwaltung

  • Innere Weid 1
  • 4629 Fulenbach (SO)
  • Telefon: 062 917 10 10 / 11
  • Telefax: 062 917 10 15

Öffnungszeiten

Mo
10.00 - 11.00 | 15.30 - 17.00
Di
10.00 - 11.00 | 15.30 - 18.30
Mi
10.00 - 11.00 | 15.30 - 17.00
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10.00 - 11.00 | 15.30 - 18.30
Fr
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Die Geschichte eines kleinen Dorfes im Aaregäu Einst und Heute


Der etwas träge fliessende Dorfbach, der "fule Bach", trug der Gemeinde Fulenbach ihren Namen ein. Über das Alter oder die Entstehung des Dorfes Fulenbach lässt sich jedoch nichts Bestimmtes sagen. Urkundlich wurde Fulenbach erstmals 1226 als "villa Vulenbah" erwähnt.

Damals bestätigte der Bischof von Basel auf Bitten der Grafen Ludwig und Hermann von Froburg dem Kloster Schönthal dessen Besitzungen - unter anderem auch sechs Schupposen (rund 70 Jucharten) von Fulenbach. In dieselbe Zeit fiel die Gründung einer Pfarrkirche durch den Grafen von Froburg. Als Kirchenpatron wurde der Erzmärtyrer Stephan ausgewählt.

Städtchen Fridau
Die Herren von Froburg gelten überhaupt als Erbauer von Fulenbach. Im 13. Jahrhundert bauten sie eine Brücke über die Aare und wie üblich in der Nähe von Brücken, entwickelte sich auch hier bald einmal ein kleines Städtchen. Es trug den Namen "Fridau". Leider zerstörten die Gugler, ein wenig zimperliches englisches Söldnerheer, im Jahre 1376 das Städtchen Fridau mitsamt der Brücke. Zu dieser Zeit wurde übrigens mehrheitlich mit Holz gebaut, weil massive Steingebäude nur der Oberschicht zur Verfügung standen. Dementsprechend wenige Spuren sind vom Städtchen Fridau heute noch zu finden. Nichts desto trotz sind Überreste des Wassergrabens in einem Wäldchen auf dem Gebiet des Stadtackers, rund 250 Meter nordöstlich der Holzbrücke, noch heute zu entdecken.

Landwirtschaft und etwas Gewerbe
Die Jahre danach, bis Mitte des 18. Jahrhunderts, verliefen ruhig. Die Bevölkerung lebte hauptsächlich von der Landwirtschaft. Nach und nach fand aber auch das Gewerbe Einzug. Auf einen Schmied, einen Schneider und einem Schuhmacher folgten ein Drechsler und ein Leinweber. Sogar Tabakpfeifen wurden hergestellt. Die Knochenstampfi ist der älteste Betrieb, dessen Gebäude heute noch steht. Im Jahre 1831 erlaubte die Regierung die Errichtung eines Bades, sowie die Bewirtung und Logierung von Gästen. Aus dem ehemaligen Betrieb entstand das "Gasthaus zum alten Bad".

Streifzug kostete Land
Als Strafe für verschiedene Streitigkeiten wurden der Gemeinde Fulenbach im Jahre 1619 ganze 80 Jucharten des Gemeindebanns zugunsten der Gemeinde Boningen ausgeschlagen. Die 80 Jucharten (rund 29 Hektaren) entsprachen einem Zehntel des damaligen Gemeindegebietes. Der Entscheid der Solothurnischen Obrigkeit ist urkundlich festgehalten.

altes Dokument
1619 verlor Fulenbach 80 Jucharten Gemeindewald



Im 18. Jahrhundert lebten 205 Personen in Fulenbach. Aus dieser Zeit wurden viele Geschichten überbracht, welche von allerhand Streitigkeiten der Fulenbacher mit ihren Nachbarn erzählen. So unternahmen die "Fulenbacher Nachtbuben" am Auffahrtstag des Jahres 1788 einen nächtlichen Streifzug nach Boningen, der die Gemeinde Fulenbach einige Hektaren Wald kostete. Einen heilsamen Einfluss auf die Sitten der jungen Fulenbacher übte im Jahre 1820 die Gründung der Harmonie-Musikgesellschaft aus. Sie ist die älteste Musikgesellschaft im Kanton Solothurn. So bekannt wie der "alte Fulenbacher-Marsch" sollte später auch der Komponist Stephan Jäggi (1903 - 1957) werden. Zehn Jahre nach dessen Tod errichtete die Bürgergemeinde im Dorfzentrum den Stephan Jäggi-Brunnen.

Fulenbach Heute
Die Aaregäuergemeinde Fulenbach zählt heute rund 1700 Einwohner/innen. Davon sind 163 Personen Ausländer. Die Zahl der Haushaltungen beträgt rund 700.
Eingebettet im Wirtschaftsraum Gäu, abgeschirmt aber im Norden und Osten durch Wald und als Grenze im Süden durch die Aare, bietet Fulenbach als attraktive Wohngemeinde aber trotzdem eine breite Arbeitsplatzpalette, mit einer gut durchmischten Arbeitsplatzstruktur an. Zusammen mit örtlichen und kantonalen Fachstellen haben wir in den letzten Jahren eine gute und gesunde Mischung Wohnen, Landwirtschaft, Gewerbe, Industrie geschaffen. Wir möchten dem heimischen Gewerbe und der Industrie für die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen danken.
Öffentlich erschlossen ist Fulenbach mit einer Postautolinie nach Olten und Oensingen. Vom Dorfkern aus sind es rund 15 Gehminuten bis zur SBB-Haltestelle in Murgenthal.

Kontinuierlich arbeiten die Behörden daran, in unserer Gemeinde ein finanziell gesundes Umfeld zu schaffen. So konnte der Steuersatz für juristische- und natürliche Personen sukzessive gesenkt werden. Er beträgt heute sowohl für natürliche wie auf für juristische Personen 110 % der einfachen Staatssteuer.
Besonders stolz dürfen wir auf unsere gemeindeeigene Infrastruktur sein (Elektra, Wasser, Abwasser, Kehrichtentsorgung, Strassen usw.), welche ständig den Anforderungen angepasst und modernisiert wird.
Wir setzen alles daran, dass unsere Gemeinde ihren ländlichen Charakter behält. Deshalb ist unsere Ortsplanung auf die Projektierung und Realisierung kleinerer Wohnbauten und Gewerbebetriebe ausgerichtet. Wir möchten, dass sich unsere Einwohner/innen in Fulenbach wohl und heimisch fühlen. Aus diesem Grunde brauchen und unterstützen wir unsere gegen vierzig aktiven Dorfvereine. Sie sind es, die unserer Jugend und den Erwachsenen eine gesunde Plattform bieten.
Zu unseren grossen und intakten Erholungsgebieten tragen wir Sorge. Unser sehenswertes Fulenbach bietet mit dem Chäppeli und Wasserrad, dem Hirschpark, dem Wasserrad in der Stampfi, dem Dorfmuseum, dem Beat-Jäggi-Archiv etc. etc. tatsächlich viel Interessantes. In dieser Umgebung und in diesen Räumen können Mensch und Geist neue Kräfte tanken.
Zum Stolz der Fulenbacher gehört es auch, die Namen berühmter Künstler zu nennen, die in Fulenbach geboren wurden oder sich hier niederliessen:

Musiker:
Künstler:
Schriftsteller:
  • Beat Jäggi, Schriftsteller, Verse
  • Leonard Jäggi, Fulenbacher Geschichten

Surfen Sie weiter im Internet und Sie werden noch das eine oder andere Wissenswerte über unsere Gemeinde erfahren. Um sich aber ein Bild von unserem schönen Fulenbach zu machen, ist ein persönlicher Besuch vor Ort zu empfehlen. Sie sind in Fulenbach herzlich willkommen.