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Gemeindeverwaltung

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Franz Anatol Wyss, Kunstmaler (1940)

Beschreibung
Begonnen hat Wyss' Karriere als Zeichner, Druckgrafiker und Maler in Zürich, wo er 1964 ursprünglich eine Ausbildung als Zeichenlehrer absolvieren wollte. Doch nach dem durchschlagenden Erfolg seiner ersten Galerieausstellung entschied er sich für eine Existenz als bildender Künstler.

"Die Farbigkeit meiner Bilder erstaunt"
Er gelte noch immer als Schwarzweiss-Künstler, meint Franz Anatol Wyss, obwohl er doch nun schon seit Jahrzehnten bunte Bilder mache. Bekannt geworden ist der Fulenbacher aber tatsächlich mit monochromen Werken, Zeichnungen und vor allem mit Radierungen. 1974 erhielt er erstmals das Eidgenössische Kunststipendium und den Preis der Stiftung für die grafische Kunst. Zwei Jahre später begann er seine Zusammenarbeit mit dem inzwischen verstorbenen Zürcher Kupferdrucker Peter Kneubühler. Erst spät, ab 1993, entstanden Linolschnitte, Lithographien und Acrylmalerei.

Der Strich ist eine Passion
Die Passion von Franz Anatol Wyss ist nicht die Fläche, sondern der Strich geblieben. Er malt mit den gleichen simplen Bundstiften, wie jedes Kind sie kennt und sie irgendwann liegen lässt, weil damit angeblich keine befriedigende Farbsättigung zu erreichen scheint. Umso erstaunlicher ist, was Franz Anatol Wyss aus den Buntstiften herausholt - die Leuchtkraft der Bilder. In langen Sitzungen, die nicht selten in aller Herrgottsfrühe um vier Uhr beginnen, strichelt der Künstler seine Figuren, Symbole und Landschaften, seine Räder, Menschengruppen und Ritualgefässe aufs Papier. "Diese Technik braucht viel Kraft in den Armen", erklärt Wyss.

Von Max von Moos geprägt
In seinem phantastischen Realismus kann Franz Anatol Wyss bis heute nicht ganz seinen ersten Lehrmeister an der Kunstgewerbeschule Luzern (1960-1961), Max von Moos, verbergen. Das Werk des Fulenbachers kreist um das Verhältnis von Mensch und Natur einerseits, Mensch und Kultur andererseits. Dickstielige, spargelartige Blumen wechseln ab mit Figuren, die von Energienetzen eingesponnen scheinen. Es sind oftmals Traumwelten mit Realitätsbezug auf Wyss' Bildern zu sehen. Die Neue Zürcher Zeitung NZZ schrieb einmal über Franz Anatol Wyss: "Und so wächst die Vermutung, dass sich auch in der knorrigen Erscheinung von Franz Anatol Wyss ein weltgewandter Monsieur und urbaner Gentleman schelmisch verbirgt."

Franz Anatol Wyss lebt mit seiner Familie in Fulenbach. Er nutzt zudem ein Atelier in Murgenthal. Seit 1969 gewann er verschiedenste Auszeichnungen (hier ein Ausschnitt):

1972 Kopernikus-Preis Biennale Krakau
1974 Preis Fondazione Adolfo Carmine IV (Florenz)
1975 Preis der Stiftung für die grafische Kunst Schweiz
1984 Diplom der Internationalen Grafik-Biennale Taipeh
1985 Preis des Kantons Solothurn für das druckgrafische Werk
2002 Kunstpreis des Kantons Solothurn

Hier finden Sie eine detaillierte Biografie von Franz Anatol Wyss

Text zusammen gestellt und redigiert
von Urs Roland Berger und Roman Jäggi.

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